Freitag, 3. März 2017

Die Blase aller Blasen – Wann kommt die große Korrektur?



Wir erleben derzeit zwei unterschiedliche Welten an den Aktienmärkten. Der Dow Jones steigt nahezu täglich auf neue Allzeithochs. Seit November steigt der Index nun rund 18%. Das ist – ich kann es nicht anders formulieren – ein Wahnsinn und erinnert an den Neuen Markt. Freilich ist das fundamental nicht zu vergleichen, trotzdem sehen die Aufwärtsbewegungen gleich aus. Hier in Deutschland steigt der DAX über 12.000 Punkte, dies sind nun bereits 20%. Jedoch ist die Entwicklung nicht bei allen Aktien aus dem DAX so positiv, wie in den USA. Dies gibt mir immer zu denken.

Im Jahresausblick in meinen Börsenbriefen stellte ich eine stärkere Korrektur von bis zu 20% ab Sommer diesen Jahres in Aussicht. Zuvor erwartete ich im Februar eine technische Korrektur an den Märkten von bis zu 5%. Hier lag ich bislang falsch, diese blieb komplett aus. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit eines echten Crashs in diesem Jahr. Der Crash wird vermutlich in den USA starten und dann auf Deutschland übergehen. Ob er im Sommer kommt, weiß ich natürlich auch nicht. Irgendwann wird es aber soweit sein. Dazu gleich mehr. Deutschland könnte es bereits eher treffen, sollten die Wahlen in Holland, Frankreich und Deutschland entsprechend negativ für die „EU-Konstellation“ ausfallen. Dazu muss Griechenland irgendwann im Sommer wieder eine große Rate bezahlen, auch hier wird es dann wieder medialen Gegenwind geben. Die Möglichkeiten für eine satte Korrektur am deutschen Markt sind also vorhanden. Der Ausgang ist offen, es kann natürlich auch alles positiv verlaufen. Dann hat Deutschland und der DAX noch großes Potenzial, zu neuen Allzeithochs in Richtung 13.000 Punkten. 


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Vieles hängt jedoch von den USA ab, denn seitdem die Indizes hier seit November 2016 abheben, steigt auch unser DAX quasi parallel zum Dow Jones an. Mehr ist es im Prinzip nicht, die USA „zieht“ Deutschland mit. Hier zur Verdeutlichung:






Unschwer sind die Parallelen zu erkennen. Wie oben geschrieben, mehr ist es im Prinzip nicht. Der Anstieg im Dow Jones geht mit dem Anstieg im DAX parallel einher. Der Dow Jones ist gespickt mit Kurslücken (blaue Kreise). Jede Kurslücke wird irgendwann geschlossen. Selbst ohne meine Praxiserfahrung mit den Kurslücken, liegt es auf der Hand. Solch ein Anstieg basiert einzig und allein auf dem „Donald Trump“ Effekt,  welchen ich bereits am 3. November 2016 vor Start der Rallye öffentlich erläuterte, siehe hier.

Es ist ganz simpel und auch hier wird es genauso sein, wie es immer ist: Die Börse nimmt eine positive Entwicklung seit November 2016 vorweg. Sobald Trump die Steuerversprechungen liefert, wird es ein „sell the news“ geben. Es läuft nie anders ab am Markt. Donald Trump pusht die US-Börse nahezu wöchentlich mit neuen Twitter-Tweets, in denen er Steuerversprechungen und Sonstiges verspricht. Er pusht den Markt nach oben. So simpel ist es. Deshalb steigt letztendlich der Markt in den USA und unser DAX zieht brav mit. Selbstverständlich gibt es hier eine Vielzahl von Erklärungen, wieso und weshalb die Märkte so stark steigen. Im Prinzip ist diese Erklärung hier im Update aber die Richtige. Nochmals: Ich habe keine(!) Ahnung, wann das Kartenhaus zusammenfallen wird. Fakt ist dennoch, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis es einbrechen wird. Es ist nicht eine Frage des „ob“, sondern nur des „wann“. Oder reden wir nichts von einem Crash, sondern eher von einer satten Korrektur!

Und wissen Sie, woran mich die ganze Situation aktuell erinnert? An das Jahr 2015 hier bei uns in Deutschland. Der DAX stieg zu Beginn des Jahres um mehr als 30%, ausgehend von 9400 Punkten auf das aktuelle Allzeithoch knapp unter 12.400 Punkten:



Auslöser war damals das erste Anleihenkaufprogramm der EZB, die einen massiven „Geldpush“ auslöste. Was nur wenige Monate nach diesem „Push“ passierte, sehen Sie im obigen Chart. „Puff“, so schnell, wie die Luft reinkam, wurde sie sprichwörtlich auch entlassen. Gleiches sehen wir aktuell in Amerika! Es ist nichts Anderes. Donald Trump pusht die Märkte nach oben, in Deutschland läuft der Markt brav nach.

Vielleicht steigt der Dow Jones noch weiter, noch höher. Die Euphorie unter den Anlegern ist „Übersee“ schon auf Rekordhoch. Die Zeichen mehren sich, dass wir mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann in den kommenden Monaten (…) eine satte Korrektur erleben werden.

Bleiben Sie wachsam. Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende. 


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Donnerstag, 2. März 2017

Gea Group: Deshalb muss die Aktie ab jetzt steigen, alle Infos zum Aktienrückkaufprogramm




Der Aktienrückkaufplan der Gea Group wurde gestern Abend nachbörslich vorgelegt. Ich habe die Aktie der Gea Group in meinem vorigen Artikel bereits vorgestellt. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, ob die Aktie ab dem 8. März nun eher nach unten oder eher nach oben tendieren wird. Meiner Meinung nach hat es das Kaufprogramm aufgrund der zwei Tranchen wirklich „in sich“. Ich markiere relevante Stellen in der Meldung und kommentiere dazwischen:

GEA Group Aktiengesellschaft: Informationen zum Aktienrückkaufprogramm

Bekanntmachung nach Art. 5 Abs. 1 lit. a) der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, Art. 2 Abs. 1 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052
Der am 6. Februar 2017 vom Vorstand der GEA Group Aktiengesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossene Rückkauf eigener Aktien der Gesellschaft beginnt am 8. März 2017.
Im Zeitraum bis maximal 28. Februar 2018 sollen eigene Aktien der Gesellschaft in einem Gesamtwert von bis zu EUR 450 Mio. (ohne Erwerbsnebenkosten), maximal jedoch im Umfang von 10% des Grundkapitals zurückgekauft werden.
Die Höchstzahl der zu erwerbenden Aktien kann durch Division des oben genannten größtmöglichen Gesamtkaufpreises von EUR 450 Mio durch den einfachen Durchschnitt der volumengewichteten Durchschnittskurse im elektronischen Handel (XETRA) der Frankfurter Wertpapierbörse an den einzelnen Handelstagen während des Rückkaufzeitraums ermittelt werden. Auf Grundlage des XETRA-Schlusskurses vom 28. Februar 2017 würde sich eine Höchstzahl von 12.248.230 Aktien ergeben.
Die eigenen Aktien der GEA Group Aktiengesellschaft sollen zum Zwecke des Einzuges zurückgekauft werden. Das Rückkaufprogramm hat damit als seinen einzigen Zweck, das Kapital der GEA Group Aktiengesellschaft zu reduzieren im Sinne von Art. 5 Abs. 2 lit. a) der Verordnung (EU) Nr. 596/2014.
Der Rückkauf eigener Aktien wird in zwei Tranchen durchgeführt.
Die Rückkaufperiode der ersten Tranche mit einem Gesamtvolumen (ohne Erwerbsnebenkosten) von maximal EUR 225 Mio. beginnt am 8. März 2017 und endet frühestens am 7. Juni 2017 und spätestens am 31. August 2017 mit handelsfreien Tagen in der Zeit vom 14. bis zum 20. April 2017, an denen keine eigenen Aktien erworben werden.
Kommentar: Wir sprechen hier also von genau 61 Handelstagen ab dem 8. März bis zum 7. Juni 2017 oder von genau 122 Handelstagen vom 8. März bis zum 31. August 2017. Beide Zeiträume unter Berücksichtigung der freien Handelstage. Aktuell kostet die Aktie 37,30 Euro. Unterstellen wir großzügig einen Kurs von 40 Euro zum Rückkauf als „arithmetischen Mittelwert (je niedriger der Kurs, umso mehr Aktien dürfen gekauft werden). Teilen wir nun die 225 Mio. Euro der „ersten Tranche“ durch 40 Euro, so erhalten wir 5.625.000 Aktien, die zurückgekauft werden dürfen. Teilen wir diese Summe nun durch 61 Handelstage, so erhalten wir die finale Rückkaufsumme von stolzen 92.213 Aktien pro Tag! Durchschnittlich auf Sicht von einigen Wochen gehen auf Xetra etwa 500.000 Aktien täglich um. Die Gea Group dürfte also bis zum 7. Juni etwa 18% des täglichen Handelsvolumens selber kaufen. Dies ist ohne Diskussion eine Hausnummer! Wird das Rückkaufprogramm der „ersten Tranche“ bis zum 31. August 2017 durchgeführt, darf Gea täglich bis zu 46.106 Aktien zurückkaufen. Dies immer unter der Annahme eines Aktienkurses von 40 Euro. Auch dies entspricht dann immerhin noch rund 9% des täglichen Handelsvolumens auf Xetra!

Die zweite Tranche hat ein Volumen in Höhe der Differenz zwischen EUR 450 Mio. und dem Gesamtkaufpreis, für den im Rahmen der ersten Tranche Aktien zurückerworben wurden, somit zwischen EUR 225 Mio. und EUR 450 Mio. Die zweite Tranche soll in unmittelbarem Anschluss an die erste Tranche, d.h. spätestens ab dem 1. September 2017, bis zum 28. Februar 2018 durchgeführt werden.

Kommentar: Hier kann jetzt nicht seriös berechnet werden, da der vormalige Kaufpreis der „ersten Tranche“ logischerweise noch nicht bekannt ist. In etwa wird aber auch eine tägliche Anzahl zwischen geschätzt 40.000 – 50.000 Aktien zurückgekauft werden.

Für die Durchführung der einzelnen Tranche des Aktienrückkaufs hat die GEA Group Aktiengesellschaft jeweils eine Bank beauftragt, die ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien unabhängig und unbeeinflusst von der Gesellschaft trifft. Das Recht der GEA Group Aktiengesellschaft, das Mandat mit der jeweiligen Bank im Einklang mit den zu beachtenden rechtlichen Vorgaben vorzeitig zu beenden, weitere Rückkäufe zu stoppen und eine andere Bank zu beauftragen, bleibt unberührt.
Die Banken haben sich jeweils verpflichtet, den Rückkauf ausschließlich über die Börse und nach Maßgabe der durch die ordentliche Hauptversammlung der GEA Group Aktiengesellschaft am 16. April 2015 erteilten Ermächtigung, des Vorstandsbeschlusses vom 6. Februar 2017 sowie der Vorgaben der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 durchzuführen. Unter anderem darf der Kaufpreis je zurück erworbener Aktie den arithmetischen Mittelwert des Aktienkurses (Schlussauktionspreise der Aktie der GEA Group Aktiengesellschaft im XETRA-Handel bzw. einem das XETRA-System ersetzenden vergleichbaren Nachfolgesystem an der Frankfurter Wertpapierbörse) an den drei dem jeweiligen Tag des Erwerbs vorangehenden Börsentagen um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 20% unterschreiten (jeweils ohne Erwerbsnebenkosten). Die Banken haben sich darüber hinaus jeweils verpflichtet, die Handelsbedingungen des Art. 3 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 einzuhalten.
Informationen zu den mit dem Rückkaufprogramm zusammenhängenden Geschäften werden in einer den Anforderungen des Art. 5 Abs. 1 lit. b), Abs. 3 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, Art. 2 Abs. 3 S. 1 i.V.m. Abs. 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 entsprechenden Weise spätestens am Ende des siebten Handelstages nach deren Ausführungen bekannt gegeben.
Darüber hinaus wird die GEA Group Aktiengesellschaft gemäß Art. 2 Abs. 3 Satz 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2016/1052 die bekanntgegebenen Geschäfte auf ihrer Webseite unter http://www.gea.com/de/investoren/share- information/aktienruckkauf/index.jsp ver-öffentlichen und dafür sorgen, dass die Informationen ab dem Tag der angemessenen Bekanntgabe mindestens fünf Jahre öffentlich zugänglich bleiben.
Fazit: In der „ersten Tranche“ wird die Gea Group also täglich ab dem 8. März zwischen ca. 46.000 – 92.000 Aktien zurückkaufen. Der Weg des leichteren Widerstandes sollte nun ganz klar nach oben gerichtet sein. Nochmals zur Erinnerung: Die Aktie stieg mit Bekanntgabe des Ausblicks auf 2017 und des Aktienrückkaufprogrammes bereits über 40 Euro. Aktuell handelt das Papier um 37,30 Euro.


Viel Erfolg!

Hinweis nach §34b WPHG: Der Autor hält zur Veröffentlichung dieses Beitrages Aktien der Gea Group und KO-Scheine long auf die Gea Group.

Donnerstag, 23. Februar 2017

Gea Group vor Aktienrückkaufprogramm ein klarer Kauf!



Manchmal passieren an der Börse sehr komische Dinge, die rational nicht zu erklären sind. Sie kennen es eventuell schon, meine Aussagen zu Kurslücken in Aktien und Indizes. Jede Kurslücke wird früher oder später geschlossen. Bestes Beispiel ist die Aktie von Gea Group (WKN: 660200).

Zum Verständnis der Ablauf:

1.)   Am 6. Februar wurde am Abend adhoc ein Aktienrückkauf über 450 Mio. Euro bekannt gegeben. Dies entspricht über 6% der ausstehenden Aktien, hier nachzulesen.

2.) Am 7. Februar legte Gea die Geschäftszahlen 2016 und den Ausblick auf 2017 vor. Die ehemals gesenkte Prognose aus dem zweiten Halbjahr 2016 wurde nun wieder deutlich angehoben, hier nachzulesen.

3.) Die Börse jubelte vollkommen zurecht, der Aktienkurs explodierte förmlich vom Vortagesschluss um 38 Euro auf über 40 Euro am 7. Februar. Hier im Chart verdeutlicht:



4.) Die Analysten heben die Kursziele reihenweise an, diese liegen nun im Großteil zwischen 44-45 Euro. So auch vorgestern die DZ Bank mit Kursziel 44 Euro:


Die DZ Bank hat Gea Group nach vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 44 Euro belassen. Die Kennziffern hätten seine Einschätzung bestätigt, dass die Faktoren, die zur Gewinnwarnung im dritten Quartal 2016 geführt hätten, vorübergehender Natur gewesen seien, schrieb Analyst Thorsten Reigber in einer Studie vom Dienstag. Positiv wertet er die Ankündigung des Aktienrückkaufs und die Auftragslage. Der Anlagenhersteller sei zudem günstig bewertet./ajx/tav

5.) Trotzdem und am dritten Tag nach dem guten Ausblick und der Ankündigung des Starts des Aktienrückkaufprogramms ab 1. März 2017 verliert die Aktie täglich. Schauen Sie nun oben in den Chart, hier sehen Sie den roten Kreis. Sie erkennen die Lücke, es ist eine klassische Kurslücke, von denen ich öfter hier im Börsenbrief spreche.

6.) Trotz aller guten Aussichten, trotz eines angekündigten Aktienrückkaufprogrammes wurde die Kurslücke nun am heutigen Tag geschlossen. Die Kurslücke setzt sich aus dem Tageshoch des jeweiligen Tages zusammen, welcher am 6. Februar bei 38,225 Euro in der Aktie lag. Heute fällt die Aktie im bisherigen Tief auf 38,025 Euro. Die Kurslücke wurde also heute geschlossen.

7.) Es ist ein Phänomen, welches ich seit Jahren beobachte. Viele Anleger halten es für pures Glück, die Praxis lehrt aber etwas anderes.

8.) Wichtig ist nun Folgendes: Der Kursrückgang trotz der positiven Ankündigungen soll dem Anleger nun eigentlich suggerieren, dass der positive Ausblick der Gea Gruppe auf 2017 sowie der angekündigte Aktienrückkauf nichts wert ist. Wieso sonst fällt die Aktie seit der Ankündigung? Genau das ist, was Mr. Market (und deren computerbasierte Algorithmen) erreichen wollen.

9.) Fragen wir uns mit gesundem Menschenverstand: Ist ein besser als erwarteter Ausblick auf 2017 nichts wert? Ist ein Aktienrückkaufprogramm über 450 Mio. Euro – was über 6% aller ausstehenden Aktien bedeutet – nichts wert? Ich meine: Es ist Gold wert! Denn ab 1. März 2017 wird die Gea Group meiner Berechnung nach bis zu täglich 50.000 Aktien selber am Markt aufkaufen. Genaue Details zum Akteinrückkauf sollten nächste Woche veröffentlicht werden.

Fazit: Ich weiß nicht, was die handelsgesteuerten Computeralgorithmen mit der Aktie vorhaben. Meist ist es so, dass Verwirrung gestiftet werden soll. Meine Erfahrung und mein Bauchgefühl sagt mir etwas anderes. Mich würde es nicht wundern, wenn die Aktie hier nun ihr vorläufiges Tief am heutigen Tag markieren wird. Das Kursziel der DZ Bank liegt bei 44 Euro, hier schließe ich mich an.


Hinweis nach §34b WPHG: Der Autor hält zur Veröffentlichung dieses Beitrages Aktien der Gea Group und KO-Scheine long auf die Gea Group.

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Dienstag, 14. Februar 2017

Lieber Dow Jones, wie weit steigst du noch?


Lieber Dow Jones,

ich schreibe dir heute, weil ich dir sagen möchte, es wird Zeit, eine Pause einzulegen. Immer mehr Anleger ziehst du in deinen Bann. Immer mehr Anleger vertrauen dir dein Geld an. Immer neue Allzeithochs markierst du. Ich hatte doch schon am 13. November 2016 gesagt, dass dein neuer US-Präsident Donald Trump der Börse vermutlich gut tun wird (siehe http://dashebeldepot.blogspot.de/2016/11/deshalb-wird-donald-trump-der-borse.html). Dies hatte ich sogar vor Wahlausgang richtig eingeschätzt. Soweit war das toll, aber jetzt wird es Zeit für eine Atempause. Denn all die Anleger, die dir gerade jetzt ihr Geld anvertrauen, wirst du schon sehr bald „eins über das Fell“ hauen. Lieber Dow Jones, so war es doch schon immer. Schau dir deinen Chart an:




Eine Fahnenstange, wie sie im Lehrbuch steht. Dazu gesellen sich immer mehr rote Kreise. Das sind Kurslücken in deinem steilen Anstieg. Aus Erfahrung wissen wir, dass diese Kurslücken nahezu immer geschlossen werden. Die eine Kurslücke früher, die andere Kurslücke später. Je mehr Kurslücken sich innerhalb kürzester Zeit bilden, umso aufgeheizter bist du, lieber Index Dow Jones. Und eine Phase der Euphorie konntest du niemals lange aufrechterhalten. Lieber Dow Jones, eigentlich bin ich bis zum ersten Halbjahr dieses Börsenjahres sehr bullisch für dich gestimmt. Donald Trump wird einiges dafür tun, dich noch weiter zu verwöhnen. Schließlich ist Herr Trump ein gehievter Unternehmer, der sein persönliches Geld mehren möchte. Dies ist doch eigentlich ganz klar. So wie ich, siehst du es seit seiner Wahl ganz offensichtlich auch. Aber mal im Ernst, ein Anstieg von mehr als 2.400 Punkten oder fast 15 % innerhalb von drei Monaten ist schon eine Steilvorlage, findest du nicht auch?

Natürlich, lieber Dow Jones, du nimmst eine positive Entwicklung gerne voraus. So ist das an der Börse nun mal. Doch irgendwann musst auch du durchatmen. Langsam wirst du müde und die Anleger euphorisch. Deine Kurslücken zeigen es mir. Denn je höher und schneller die Kurse steigen, umso greller werden deine Jünger. Lieber Dow Jones, ich weiß, dass du bald deine Pranken auspacken wirst. Die vielen neuen Anleger wollen schließlich nichts geschenkt bekommen. Erst nach oben antäuschen. Dann Luft holen. Durchatmen und in den Bereich 19.200 – 19.800 Punkte korrigieren, so sieht dein Plan aus. Oder nicht?  

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Donnerstag, 3. November 2016

Deshalb wird Donald Trump der Börse vermutlich gut tun



Bis zur US-Wahl am kommenden Dienstag wird am deutschen und am amerikanischen Gesamtmarkt nach oben wenig gehen. Die Tendenz ist aktuell nach unten gerichtet. Mögliche Ausverkäufe sollten antizyklisch zum Kauf genutzt werden.

Grund genug in der heutigen Kolumne einige Gedanken zur US-Wahl in Bezug auf die Kursentwicklung am Gesamtmarkt zu geben. Überall wird uns nun eingebläut, Donald Trump sei aus Börsensicht sehr schlecht für die Kurse. Deshalb sehen wir zuletzt die fallenden Aktiennotierungen. Mit Trump kommt die Unsicherheit, so der Tenor der globalen Medien. Wir sollen glauben, dass dies so ist. Ich meine, genau das Gegenteil wird der Fall sein. Blicken wir beispielsweise auf einen Artikel der WiWO (*). Da heißt es auf Seite 2:

„Gefragt, wie er denn gedenke mit den hohen Schulden der USA umzugehen, lautete Trumps Antwort: you print the money. Er selbst als Schuldenkönig wüsste wohl am besten, wie man mit Schulden umzugehen habe. Trump hat damit als erster (potenzieller) Regierungschef eines der G20-Landes offiziell den Einsatz der geldpolitischen Helikopter unterstützt.“

Meine Meinung dazu: Trump spricht die Wahrheit aus. Die Schulden können nicht mehr getilgt werden, deshalb werden die Notenbanken weiter und weiter frisches Geld drucken. Staatsfinanzierung über die Notenbankpresse. All dies ist nicht neu, sowohl in den USA; als in Europa oder sonst wo auf der Welt. Wir alles wissen, wohin es am Ende führen wird. Es wird irgendwann einen großen Crash am Markt geben. Nur wieso sollte das ausgerechnet jetzt der Fall sein? Trump sagt doch nur offen und ehrlich, wohin die Reise so oder so laufen wird. Es wird durch die Notenbanken noch mehr Geld gedruckt werden. Mehr Geld stimuliert die Börse, so war es und so bleibt es - auch mit Trump, bis zum Tag X. Daher sehe ich diese „Ehrlichkeit“ als einen positiven Kursindikator! Weder Clinton noch Trump können die Verschuldung der USA lösen, noch können wir es in Europa. Das Rad wird sich weiter drehen, es wird mehr und mehr Geld gedruckt, bis zum Tag X.

Die „Blasen aller Blasen“ an den Aktienmärkten werden wir erst noch erleben. Mit Trumps ehrlicher Aussage in Richtung „you print the money“ vermutlich noch schneller, als es viele Marktteilnehmer glauben mögen. Natürlich ist es nicht gut, wie es sich entwickelt. Wir können den Zug aber nicht mehr aufhalten! Darüber berichtete ich schon im Jahr 2014 auf Dirk Müllers Webseite (*).

Fazit: Mögliche starke Kurseinbrüche zur US-Wahl sollten rigoros zum Kauf von dividendenstarken Aktien genutzt werden!




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Donnerstag, 22. September 2016

SHW AG: Jetzt verkaufen und Gewinne in Höhe von über 45% realisieren!


In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbriefes (www.boersenmillionaer.de) die Aktie der SHW AG genauer unter die Lupe nehmen.
Am 2. März dieses Jahres stellten wir Ihnen die Aktie der SHW AG unter folgendem Titel vor: „SHW AG (WKN: A1JBPV) – Diese Aktie ist ein echtes Value-Schnäppchen!“ Sie finden die Kolumne unter folgendem Link: http://boersenmillionaer.blogspot.de/2016/03/shw-ag-wkn-a1jbpv-diese-aktie-ist-ein.html . Heute erreicht die Aktie im Xetrahandel einen Kurs von rund 31,50 Euro. Unser Zielkorridor wurde somit erfolgreich erreicht. Seit Vorstellung der Aktie konnte diese nun fast 45% an Wert gewinnen. Die erhaltene Dividende in Höhe von einem Euro wurde hier noch nicht berücksichtigt. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung raten wir nun, die Aktie zu verkaufen.  Gewinnmitnahmen können zwischen 31-35 Euro erfolgen. Herzlichen Glückwunsch!
Wir erinnern uns kurz zurück: SHW reduzierte die Umsatzprognose für das laufende und das kommende Geschäftsjahr deutlich (siehe: http://shw.de/cms/de/investor_relations/news_ir/adhoc_mitteilungen/ ), woraufhin die Aktie auf fast 24 Euro fiel. Fundamental waren unserer Meinung damit sogar Kurse um 20 Euro gerechtfertigt. Jedoch nutzte diesen Ausverkauf ein chinesischer Investor, um sich rund 6% Anteil an der SHW AG zu sichern (siehe: http://www.wirtschaft-regional.de/1503624/) . Als dies wenige Tage später bekannt wurde, war die Reduzierung der Umsatzprognose im Markt sofort vergessen und die „Übernahmefantasie“ wurde gespielt. Nur deshalb stieg die Aktie unserer Meinung nach so stark. Sollte sich eine Übernahme aus China nicht bestätigen, wird die Euphorie hier wieder schnell schwinden. Bestätigt sich jedoch eine Übernahme, sind höhere Kurse wahrscheinlich. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung und ein Kursplus von über 45% seit Vorstellung raten wir jedoch zu Gewinnmitnahmen.



Für weitere kostenlose Informationen zur Aktie der SHW AG und anderen Aktien können Sie den Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbrief (www.boersenmillionaer.de) kostenlos für 2 Wochen testen. Zur Anmeldung gelangen Sie über www.boersenmillionaer.de .
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Hinweis gemäß §34b WPHG: Der Autor dieser Kolumne hält zur Veröffentlichung dieser Kolumne keine Aktien der SHW AG in seinem privaten Besitz. Es wird keine Gewährleistung auf Richtigkeit der recherchierten Daten gegeben. Ausgesprochene Kursziele stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar und sind keine Kaufempfehlung oder dürfen als diese angesehen werden. Diese Kolumne darf nicht kaufentscheidungsverursachend für den Leser sein. Das genaue Gegenteil dieser Kolumne kann eintreten.

Freitag, 12. August 2016

DAX täuscht an – Der Chart des Grauens – Vorsicht!



Der DAX befindet sich als deutscher Gesamtmarktindikator in Partylaune. Er steigt die sogenannte „Mauer der Angst“ täglich weiter nach oben. Erinnern wir uns kurz zurück.

Am 24. Juni zum BREXIT fiel der DAX auf rund 9220 Punkte. Panik! Das Handelsvolumen im Index und in den Einzelaktien war so hoch wie lange nicht mehr. Viele, ja die allermeisten wollten an diesem Tag raus, raus aus Aktien! Viele Broker waren überlastet, Aktienorders konnten erst nach einigen Stunden abgewickelt werden. Das gigantische Verkaufsvolumen dieses Tages wurde logischerweise auch aufgekauft. Wo ein Verkäufer, da auch ein Käufer. Größere Adressen kauften die Panik. Die Zittrigen wurden wie selten zuvor herausgespült.

Was nun seit dem 24. Juni passiert, verrät ein Blick auf den DAX. Die Kurse steigen wie an der Schnur gezogen nach oben. Mit einem heutigen Indexstand von etwa 10.720 Punkten blicken wir also auf eine Rallye von sagenhaften 1500 Punkten zurück. 1500 Punkte entsprechen etwa 17% Kurssteigerung innerhalb von gut eineinhalb Monaten. Sensationell! Wohl dem, der die Panik am 24. Juni kaufte. Doch langsam aber sicher wird die Luft dünner. Der Index befindet sich in einer Art klaren Übertreibungsphase. Lassen Sie es sich noch einmal auf der Zunge zergehen. Am 24. Juni sollte die Finanzwelt untergehen. Seither ist der Index ausgehend vom Tief der Bewegung um fast 17% gestiegen. All dies, ohne eine nennenswerte Korrektur zu zeigen. Wir können auch von einer Art „Fahnenstange“ sprechen. Besonders interessant finde ich, dass seit dem technischen Ausbruch am vergangenen Dienstag die Bullen die Oberhand gewinnen. Kursziele von 12.000 oder gar 14.000 Punkten im DAX werden ausgerufen. Es gibt noch zahlreiche andere (mediale) Indikatoren, die ein Aufheizen der Stimmung zeigen. Dazu gesellt sich die sommerliche Leichtigkeit und Entspanntheit der Marktteilnehmer. All dies sind klare Indikatoren für eine baldige Korrektur.

In meinem Börsenbrief (www.dashebeldepot.de) haben wir jüngst eine erste Position short auf den Markt eröffnet. Diese werden wir bei weiter steigenden Kursen ausbauen. Ich lehne mich hier und heute aus dem Fenster. Ich sehe eine sehr hohe Chance, dass die laufende Ausbruchsbewegung im DAX und auch im Dow Jones zu einer Fehlausbruchsformation mutieren wird. Dazu möchte ich Ihnen den DAX im „Chart des Grauens“ vorstellen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Liebhaber der eigens entwickelten „Kurslücken-Theorie“ bin. Nahezu jede Kurslücke, gerade in einem Index, wird irgendwann geschlossen. Wenn Sie dies hier zum ersten Mal lesen, werden Sie vermutlich denken, was ich Ihnen hier für eine wilde Theorie „verkaufen“ will. Diese Reaktion ist ok! Wer meinen Börsenbriefen folgt, der weiß, wie oft wir hiermit richtig lagen. Blicken wir nun auf den „Chart des Grauens“:



Der Index ist nur noch wenige Punkte davon entfernt, die letzte Kurslücke auf der Oberseite vom 30.12.2015 bei exakt 10743,01 Punkten zu schließen. Ich habe Ihnen diese Kurslücke hier in grün markiert. Dafür brauchte der Markt nun voraussichtlich gut acht Monate. Sie sehen, alle Kurslücken werden irgendwann geschlossen! Sie erkennen nun aber auch drei große Kurslücken auf der Unterseite. Hier jeweils durch einen roten Kreis kenntlich gemacht. Die Kurse werden also definitiv wieder fallen. Die Frage ist „nur“, wann dies passieren wird. Der Index ist in eine Leichtigkeit und Sorglosigkeit übergegangen. Alles ist schön, alles ist toll, trotz aller politischen und weltweiten Ereignisse. Dies ist gefährlich! Die Korrektur wird kommen. Selbstverständlich kann der DAX zuvor noch auf 11.00 oder 11.400 Punkte steigen. Nach einem Anstieg von über 17% steigen die Chancen für Korrekturen aber mit jedem weiteren Plustag an. Sichern Sie bestehende Positionen daher konsequent ab. Wenn der Markt ins Rollen kommt, sind die eingezeichneten Kurslücken die Ziele auf der Unterseite. Werden beispielsweise 9650 Punkte erreicht (zweite Kurslücke auf der Unterseite, oben in rot kenntlich gemacht), hat sich ein breiter Fehlausbruch in den Indizes manifestiert. Die Chancen dafür sind meiner Meinung nach ausgesprochen hoch.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.


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