Donnerstag, 3. November 2016

Deshalb wird Donald Trump der Börse vermutlich gut tun



Bis zur US-Wahl am kommenden Dienstag wird am deutschen und am amerikanischen Gesamtmarkt nach oben wenig gehen. Die Tendenz ist aktuell nach unten gerichtet. Mögliche Ausverkäufe sollten antizyklisch zum Kauf genutzt werden.

Grund genug in der heutigen Kolumne einige Gedanken zur US-Wahl in Bezug auf die Kursentwicklung am Gesamtmarkt zu geben. Überall wird uns nun eingebläut, Donald Trump sei aus Börsensicht sehr schlecht für die Kurse. Deshalb sehen wir zuletzt die fallenden Aktiennotierungen. Mit Trump kommt die Unsicherheit, so der Tenor der globalen Medien. Wir sollen glauben, dass dies so ist. Ich meine, genau das Gegenteil wird der Fall sein. Blicken wir beispielsweise auf einen Artikel der WiWO (*). Da heißt es auf Seite 2:

„Gefragt, wie er denn gedenke mit den hohen Schulden der USA umzugehen, lautete Trumps Antwort: you print the money. Er selbst als Schuldenkönig wüsste wohl am besten, wie man mit Schulden umzugehen habe. Trump hat damit als erster (potenzieller) Regierungschef eines der G20-Landes offiziell den Einsatz der geldpolitischen Helikopter unterstützt.“

Meine Meinung dazu: Trump spricht die Wahrheit aus. Die Schulden können nicht mehr getilgt werden, deshalb werden die Notenbanken weiter und weiter frisches Geld drucken. Staatsfinanzierung über die Notenbankpresse. All dies ist nicht neu, sowohl in den USA; als in Europa oder sonst wo auf der Welt. Wir alles wissen, wohin es am Ende führen wird. Es wird irgendwann einen großen Crash am Markt geben. Nur wieso sollte das ausgerechnet jetzt der Fall sein? Trump sagt doch nur offen und ehrlich, wohin die Reise so oder so laufen wird. Es wird durch die Notenbanken noch mehr Geld gedruckt werden. Mehr Geld stimuliert die Börse, so war es und so bleibt es - auch mit Trump, bis zum Tag X. Daher sehe ich diese „Ehrlichkeit“ als einen positiven Kursindikator! Weder Clinton noch Trump können die Verschuldung der USA lösen, noch können wir es in Europa. Das Rad wird sich weiter drehen, es wird mehr und mehr Geld gedruckt, bis zum Tag X.

Die „Blasen aller Blasen“ an den Aktienmärkten werden wir erst noch erleben. Mit Trumps ehrlicher Aussage in Richtung „you print the money“ vermutlich noch schneller, als es viele Marktteilnehmer glauben mögen. Natürlich ist es nicht gut, wie es sich entwickelt. Wir können den Zug aber nicht mehr aufhalten! Darüber berichtete ich schon im Jahr 2014 auf Dirk Müllers Webseite (*).

Fazit: Mögliche starke Kurseinbrüche zur US-Wahl sollten rigoros zum Kauf von dividendenstarken Aktien genutzt werden!




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Donnerstag, 22. September 2016

SHW AG: Jetzt verkaufen und Gewinne in Höhe von über 45% realisieren!


In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbriefes (www.boersenmillionaer.de) die Aktie der SHW AG genauer unter die Lupe nehmen.
Am 2. März dieses Jahres stellten wir Ihnen die Aktie der SHW AG unter folgendem Titel vor: „SHW AG (WKN: A1JBPV) – Diese Aktie ist ein echtes Value-Schnäppchen!“ Sie finden die Kolumne unter folgendem Link: http://boersenmillionaer.blogspot.de/2016/03/shw-ag-wkn-a1jbpv-diese-aktie-ist-ein.html . Heute erreicht die Aktie im Xetrahandel einen Kurs von rund 31,50 Euro. Unser Zielkorridor wurde somit erfolgreich erreicht. Seit Vorstellung der Aktie konnte diese nun fast 45% an Wert gewinnen. Die erhaltene Dividende in Höhe von einem Euro wurde hier noch nicht berücksichtigt. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung raten wir nun, die Aktie zu verkaufen.  Gewinnmitnahmen können zwischen 31-35 Euro erfolgen. Herzlichen Glückwunsch!
Wir erinnern uns kurz zurück: SHW reduzierte die Umsatzprognose für das laufende und das kommende Geschäftsjahr deutlich (siehe: http://shw.de/cms/de/investor_relations/news_ir/adhoc_mitteilungen/ ), woraufhin die Aktie auf fast 24 Euro fiel. Fundamental waren unserer Meinung damit sogar Kurse um 20 Euro gerechtfertigt. Jedoch nutzte diesen Ausverkauf ein chinesischer Investor, um sich rund 6% Anteil an der SHW AG zu sichern (siehe: http://www.wirtschaft-regional.de/1503624/) . Als dies wenige Tage später bekannt wurde, war die Reduzierung der Umsatzprognose im Markt sofort vergessen und die „Übernahmefantasie“ wurde gespielt. Nur deshalb stieg die Aktie unserer Meinung nach so stark. Sollte sich eine Übernahme aus China nicht bestätigen, wird die Euphorie hier wieder schnell schwinden. Bestätigt sich jedoch eine Übernahme, sind höhere Kurse wahrscheinlich. Aufgrund der hervorragenden Entwicklung und ein Kursplus von über 45% seit Vorstellung raten wir jedoch zu Gewinnmitnahmen.



Für weitere kostenlose Informationen zur Aktie der SHW AG und anderen Aktien können Sie den Boersenmillionaer.de Premium-Börsenbrief (www.boersenmillionaer.de) kostenlos für 2 Wochen testen. Zur Anmeldung gelangen Sie über www.boersenmillionaer.de .
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Hinweis gemäß §34b WPHG: Der Autor dieser Kolumne hält zur Veröffentlichung dieser Kolumne keine Aktien der SHW AG in seinem privaten Besitz. Es wird keine Gewährleistung auf Richtigkeit der recherchierten Daten gegeben. Ausgesprochene Kursziele stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar und sind keine Kaufempfehlung oder dürfen als diese angesehen werden. Diese Kolumne darf nicht kaufentscheidungsverursachend für den Leser sein. Das genaue Gegenteil dieser Kolumne kann eintreten.

Freitag, 12. August 2016

DAX täuscht an – Der Chart des Grauens – Vorsicht!



Der DAX befindet sich als deutscher Gesamtmarktindikator in Partylaune. Er steigt die sogenannte „Mauer der Angst“ täglich weiter nach oben. Erinnern wir uns kurz zurück.

Am 24. Juni zum BREXIT fiel der DAX auf rund 9220 Punkte. Panik! Das Handelsvolumen im Index und in den Einzelaktien war so hoch wie lange nicht mehr. Viele, ja die allermeisten wollten an diesem Tag raus, raus aus Aktien! Viele Broker waren überlastet, Aktienorders konnten erst nach einigen Stunden abgewickelt werden. Das gigantische Verkaufsvolumen dieses Tages wurde logischerweise auch aufgekauft. Wo ein Verkäufer, da auch ein Käufer. Größere Adressen kauften die Panik. Die Zittrigen wurden wie selten zuvor herausgespült.

Was nun seit dem 24. Juni passiert, verrät ein Blick auf den DAX. Die Kurse steigen wie an der Schnur gezogen nach oben. Mit einem heutigen Indexstand von etwa 10.720 Punkten blicken wir also auf eine Rallye von sagenhaften 1500 Punkten zurück. 1500 Punkte entsprechen etwa 17% Kurssteigerung innerhalb von gut eineinhalb Monaten. Sensationell! Wohl dem, der die Panik am 24. Juni kaufte. Doch langsam aber sicher wird die Luft dünner. Der Index befindet sich in einer Art klaren Übertreibungsphase. Lassen Sie es sich noch einmal auf der Zunge zergehen. Am 24. Juni sollte die Finanzwelt untergehen. Seither ist der Index ausgehend vom Tief der Bewegung um fast 17% gestiegen. All dies, ohne eine nennenswerte Korrektur zu zeigen. Wir können auch von einer Art „Fahnenstange“ sprechen. Besonders interessant finde ich, dass seit dem technischen Ausbruch am vergangenen Dienstag die Bullen die Oberhand gewinnen. Kursziele von 12.000 oder gar 14.000 Punkten im DAX werden ausgerufen. Es gibt noch zahlreiche andere (mediale) Indikatoren, die ein Aufheizen der Stimmung zeigen. Dazu gesellt sich die sommerliche Leichtigkeit und Entspanntheit der Marktteilnehmer. All dies sind klare Indikatoren für eine baldige Korrektur.

In meinem Börsenbrief (www.dashebeldepot.de) haben wir jüngst eine erste Position short auf den Markt eröffnet. Diese werden wir bei weiter steigenden Kursen ausbauen. Ich lehne mich hier und heute aus dem Fenster. Ich sehe eine sehr hohe Chance, dass die laufende Ausbruchsbewegung im DAX und auch im Dow Jones zu einer Fehlausbruchsformation mutieren wird. Dazu möchte ich Ihnen den DAX im „Chart des Grauens“ vorstellen. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein absoluter Liebhaber der eigens entwickelten „Kurslücken-Theorie“ bin. Nahezu jede Kurslücke, gerade in einem Index, wird irgendwann geschlossen. Wenn Sie dies hier zum ersten Mal lesen, werden Sie vermutlich denken, was ich Ihnen hier für eine wilde Theorie „verkaufen“ will. Diese Reaktion ist ok! Wer meinen Börsenbriefen folgt, der weiß, wie oft wir hiermit richtig lagen. Blicken wir nun auf den „Chart des Grauens“:



Der Index ist nur noch wenige Punkte davon entfernt, die letzte Kurslücke auf der Oberseite vom 30.12.2015 bei exakt 10743,01 Punkten zu schließen. Ich habe Ihnen diese Kurslücke hier in grün markiert. Dafür brauchte der Markt nun voraussichtlich gut acht Monate. Sie sehen, alle Kurslücken werden irgendwann geschlossen! Sie erkennen nun aber auch drei große Kurslücken auf der Unterseite. Hier jeweils durch einen roten Kreis kenntlich gemacht. Die Kurse werden also definitiv wieder fallen. Die Frage ist „nur“, wann dies passieren wird. Der Index ist in eine Leichtigkeit und Sorglosigkeit übergegangen. Alles ist schön, alles ist toll, trotz aller politischen und weltweiten Ereignisse. Dies ist gefährlich! Die Korrektur wird kommen. Selbstverständlich kann der DAX zuvor noch auf 11.00 oder 11.400 Punkte steigen. Nach einem Anstieg von über 17% steigen die Chancen für Korrekturen aber mit jedem weiteren Plustag an. Sichern Sie bestehende Positionen daher konsequent ab. Wenn der Markt ins Rollen kommt, sind die eingezeichneten Kurslücken die Ziele auf der Unterseite. Werden beispielsweise 9650 Punkte erreicht (zweite Kurslücke auf der Unterseite, oben in rot kenntlich gemacht), hat sich ein breiter Fehlausbruch in den Indizes manifestiert. Die Chancen dafür sind meiner Meinung nach ausgesprochen hoch.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende.


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Donnerstag, 2. Juni 2016

Steht die SHW AG vor einem Aktienrückkaufprogramm?



In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Börsenbriefes „dasHebeldepot“ (www.dashebeldepot.de) die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV) besprechen.

Steht die SHW AG vor einem Aktienrückkaufprogramm? Die Aktie entwickelt sich zum Bullen. Jeden Tag steigt die Aktie leicht an, Konsolidierungen werden sogar sofort gekauft. Dabei sehen wir keinerlei Übertreibung nach oben, was ein positives technisches Zeichen ist. Die 30 Euro sollten hier meiner Meinung nach bald im Xetrahandel fallen. Was noch kaum jemand wahrgenommen hat, ist die folgende Entscheidung der Hauptversammlung vom 10. Mai 2016. Hier wurde die SHW AG berechtigt, ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 10% des Grundkapitals durchzuführen: (Quelle hier, Seite 10)

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99,41% der anwesenden Stimmen des Grundkapitals auf der Hauptversammlung stimmten nun für den Tagesordnungspunkt 8: Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktie (Quelle  hier)

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Die SHW AG hat aktuell 6 436 209 Aktien ausstehen. 10% der ausstehenden Aktien entsprechen einem theoretischem Rückkaufvolumen von gerundeten 643 621 Aktien. Das durchschnittliche Handelsvolumen auf Xetra liegt bei etwa 28.000 Aktien am Tag. Sollte die SHW AG den durch die Hauptversammlung berechtigten Aktienrückkauf nun auch umsetzen, können Sie sich vorstellen, was mit der Aktie passieren wird. Ich gebe hier kein Stück aus der Hand.
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Quellen:
http://shw.de/ablage/med_00000601_1459325888_shw_ag_hv_2016_einladung.pdf
http://www.shw.de/ablage/med_00000626_1462954606_shw_ag_hv_2016_abstimmungsergebnisse.pdf

Donnerstag, 17. März 2016

SHW AG (WKN: A1JBPV) - Analyst sieht bei der Aktie fast 50% Kurspotenzial und sagt "kaufen"

In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Börsenbriefes „dasHebeldepot“ (www.dashebeldepot.de) die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV in einem weiteren Update genauer unter die Lupe nehmen.
 
 
Am 2. März teilte ich Ihnen in meiner Kolumne mit (Quelle 1), wieso die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV) meiner Meinung nach ein echtes Value-Schnäppchen ist. Seither konnte die Aktie des deutschen Automobilzulieferers von 23 auf 25,67 Euro steigen. Seit etwa zehn Tagen konsolidierte das Papier, um Kräfte für den nächsten Rallyeschub in Richtung 30 Euro zu nehmen:
 
 
 
 
Warum dies genau jetzt soweit sein könnte, bestätigt die neuste Analysteneinstufung vom renommierten Analystenhaus Kepler Cheuvreux. Die Analysten vergeben ein Kursziel von 34 Euro und stufen die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV) mit „kaufen“ ein.
 
 
 
Damit errechnet sich vom gestrigen Xetra-Schlusskurs (16. März 2016, Xetra-Schlusskurs: 23,43 Euro) ein Aufwärtspotenzial von fast 50 %! 
 
 
 
Die Analysten von Kepler Cheuvreux begründen in der Analyse, wieso die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV) viel zu günstig ist. 
 
Hier die Kurzanalyse (Quelle 2):
 
FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat das Kursziel für die Aktien des Autozulieferers SHW von 35 auf 34 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Der Bewertungsabschlag der europäischen Autobranche im Vergleich zum europäischen Gesamtmarkt (Stoxx Europe 600) sei zu groß, schrieb Analyst Thomas Besson in einer Studie vom Montag. Dies gelte vor dem Hintergrund insgesamt starker Geschäftszahlen im Sektor für 2015./la/ck
 
 
Ich kann mich den Worten der Analysten nur anschließen. Meiner Meinung nach ist die Aktie der SHW AG (WKN: A1JBPV) viel zu günstig bewertet. Im Mai 2016 wird das Unternehmen eine Dividende in Höhe von einem Euro ausschütten. In Zeiten von Niedrigzinsen entspricht dies einer Rendite von etwa 5%.
 
 

Fazit: Mein persönliches, erstes Kursziel liegt weiterhin im Bereich zwischen 30-35 Euro.

 

 
 
Risiken: a) Die globale Wirtschaft schwächt sich ab, es kommt zu einer übergreifenden Rezession, welche über Jahre anhält. Dadurch würden die Umsätze in der Autobranche vorerst wegbrechen. b) VW als größter Kunde der SHW AG streicht zukünftig einige Aufträge, was den Umsatz der SHW AG dann vermutlich stärker drücken würde. c) es kommt zu einem globalen Aktiencrash, die Aktie der SHW AG würde ebenfalls kollabieren.
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Quellen, Abruf am 17. März 2016 um 15.45 Uhr
 
1. ) http://boersenmillionaer.blogspot.de/2016/03/shw-ag-wkn-a1jbpv-diese-aktie-ist-ein.html  

2.) http://www.finanzen.net/analyse/SHW_buy-Kepler_Cheuvreux_571074



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Redakteur: Boris Schulze

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Mittwoch, 16. März 2016

Heute ist der „Tag der Aktie



Heute am 16. März 2016 ist der „Tag der Aktie“. Es handelt sich hierbei um eine Initiative der Börse Frankfurt in Zusammenarbeit mit diversen Direktbanken. Heute können Anleger alle 30 DAX-Aktien bei den ausgewählten Direktbanken ab einem Ordervolumen von 1000 Euro über den Handelsplatz Frankfurt kostenfrei kaufen. Neben den Ordergebühren entfallen auch andere Entgelte, wie beispielsweise variable Börsenspesen und börsenplatzabhängige Entgelte.

Die Aktie als Anlagevariante soll hier bei uns in Deutschland populärer gemacht werden. Keine schlechte Idee, denn gerade in Zeiten der Nullzinspolitik fehlt es mehr denn je an sinnvollen Anlagevarianten. Die Aktie als Dividendenvehikel bietet hier große Chancen. Die Unternehmen aus dem DAX geben aktuell Dividendenrenditen zwischen 3-6 % an ihre Aktionäre weiter. Die Anlageform der Aktie ist damit sicherlich wesentlich attraktiver, als seine Barreserven auf dem Tagesgeldkonto verstauben zu lassen. Da sehr wahrscheinlich auch bald Negativzinsen für uns Privatleute eingeführt werden, muss die Anlageform der Aktie meiner Meinung nach mehr und mehr in den Fokus geraten. Deshalb kann ich die Aktion der Börse Frankfurt nur unterstützen.

Aus antizyklischer Sicht muss ich heute jedoch etwas Vorsicht aussprechen. Bereits zum zweiten Mal wird der offizielle „Tag der Aktie“ ausgerufen. Zuletzt am 16. März 2015, als der DAX an diesem Tag im Hoch bei 12.219 Punkten notierte. Kurz darauf am 10. April 2015 markierte der DAX dann sein vorläufiges Allzeithoch bei 12.390 Punkten. Danach erfolgte in den kommenden Monaten bis zum Februar 2016 ein Crash bis auf 8699 Punkte.



Alle Anleger, die dem „Tag der Aktie“ folgten, erlitten infolgedessen hohe Verluste. Bekannterweise schwanken Aktienkurse sehr stark. Die Schwankungen (auch Volatilität genannt) sind in den letzten Jahren sehr groß geworden. Daher eignet sich die Anlageform der Aktie – trotz der hohen Dividendenrendite – nicht unbedingt für jeden Anlegertyp.

Meiner Meinung nach wäre es auch in diesem Jahr nicht auszuschließen, wenn „Mr. Market“ neue Anleger in Form von „Frischfleisch“ kurz vor einem Jahreshoch in den Markt lockt. Denn bekanntlich steht der saisonal schwache Börsenmonat Mai getreu der Börsenweisheit „sell in may and go away“ erst noch vor der Tür. Aus zyklischer Sicht könnte ein vorläufiges Verlaufshoch am Gesamtmarkt Anfang April erreicht werden.

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Sonntag, 6. März 2016

SHW AG (WKN: A1JBPV) – Kein größerer Preisdruck durch VW! + SHW´s zweitgrößter Kunde Mercedes steigert Pkw-Verkäufe im Februar um 11,8%

In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Börsenbriefes „dasHebeldepot“ (www.dashebeldepot.de) die Aktie der SHW AG in einem weiteren Update genauer unter die Lupe nehmen.
Seit meiner Kolumne vom 2. März konnte die Aktie der SHW AG ihren Wert auf 25 Euro steigern. Meiner Meinung nach ist die Aktie des Automobilzulieferers weiterhin zu günstig. Die Hauptgründe finden Sie in meiner vorherigen Kolumne, welche Sie hier (http://dashebeldepot.blogspot.de/2016/03/shw-ag-wkn-a1jbpv-diese-aktie-ist-ein.html ) nochmals abrufen können.
In der Zwischenzeit sind aber zwei neue, ausschlaggebende Entwicklungen bekannt geworden, welche sich maßgeblich positiv auf den Aktienkurs der SHW AG auswirken müssten. Vorab müssen Sie dazu wissen, dass die SHW AG durch den VW-Konzern (hier unter anderem VW, Audi, Porsche) rund 40% des gesamten Kundenumsatzes des Geschäftsjahres 2015 erzielte (Quelle 1):
Nun zu den zwei Punkten, welche sich fortan maßgeblich positiv auf den Aktienkurs der SHW AG auswirken müssten:
1.)   Die große Sorge der Investoren war in den rückliegenden Monaten immer, dass der Umsatz der SHW AG durch extreme Einsparungen vonseiten der Großkunden (befürchtete Rezession der Autoindustrie etc.) einbrechen wird. Hier richtete sich der Blick ganz besonders auf den VW-Konzern, wegen der bekannten „Dieselgate-Affäre“. Laut einem Artikel der Börsen-Zeitung (Quelle 2), „tut dem Zulieferer SHW der VW-Skandal kaum weh“! Im Folgenden darf ich aus der benannten, mir vorliegenden Quelle zwei Sätze (a und b) frei zitieren:
a)

[..]

Durch den VW-Abgasskandal sei das Absatzniveau mit den Wolfsburgern
im Jahr 2015 ,,nahezu nicht beeinflusst‘‘ worden, sagte Vorstandschef Frank Boshoff bei Vorlage erster Eckdaten fürs vergangene Jahr in Frankfurt.
b)

Auch mit Blick auf 2016 gab sich Boshoff bezüglich VW entspannt. Der Preisdruck durch den Großkunden, der kurz nach dem Skandal beim Einkauf Einsparungen angekündigt hatte, sei derzeit nicht höher als sonst.

[…]

Allein diese Aussage des Vorstandschef Frank Boshoff müsste der Aktie der SHW AG kräftigen Auftrieb verleihen.
Vermutlich hat die Börse diese Aussage aber bislang vollkommen verschlafen und im allgemeinen Krisenmodus der Anleger total überhört! Nochmals zum Mitschreiben: Der VW-Skandal ist nun rund ein halbes Jahr alt und der VW-Konzern spart gegenüber seinem Zulieferer SHW laut Aussage des Vorstandschefs Frank Boshoff kaum ein. Wenn dies keine positiven Nachrichten sind, dann weiß ich es auch nicht mehr. Damit nimmt Herr Boshoff quasi den schlimmsten Befürchtungen der Investoren die Luft aus den Segeln!
2.)
Daimler, als zweitgrößter Kunde der SHW AG, steigert seine weltweiten Pkw-Verkäufe im Februar um sensationelle 11,8%. Damit lieferte Daimler 143.767 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart aus. Das Wachstum in China steigerte Daimler im Februar sogar um 29,3% auf 25.837 Einheiten (Quelle 3). Damit nochmals zurück zur obigen Grafik (Quelle 1):

Die SHW AG erzielte in 2015 einen Umsatz von 81,3 Mio. Euro mit Daimler. Daimler wächst in 2016 mit Beispiel Februar (siehe oben) überproportional gut. Diese Entwicklung müsste sich logischerweise sehr positiv auf die Geschäfte der SHW AG als direkter Zulieferer auswirken! Von Rezessionsängsten in der Autobranche kann also zurzeit keinerlei Rede sein!
Fazit: Wieso die Aktie der SHW AG mit aktuell ca. 25 Euro noch immer so günstig zu haben ist, ist mir ein absolutes Rätsel. Im Jahr 2014 notierte die Aktie in den Hochpunkten zwischen 55 – 46 Euro, der Jahresumsatz lag hier bei ca. 430 Mio. Euro und das bereinigte EBITDA bei 40,597 Mio. Euro (Quelle 4). Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lag der Jahresumsatz nach vorläufigen Zahlen bei 463,5 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA bei 43,5 Mio. Euro (Quelle 5). Die Aktie schloss am vergangenen Freitag im Xetra-Handel bei 25,04 Euro. Dies ist ein Abschlag von über 100% zu den Höchstkursen im Jahr 2014, obwohl die fundamentalen Parameter deutlich(!) besser ausfallen. Von einer Rezession in der Autobranche ist nach allen vorliegenden Daten aktuell nicht im Ansatz etwas zu erkennen. Die Aktie der SHW AG ist und bleibt deshalb meiner persönlichen Meinung nach ein klarer Value-Langfrist-Kauf!
Risiken: a) Die globale Wirtschaft schwächt sich ab, es kommt zu einer übergreifenden Rezession, welche über Jahre anhält. Dadurch würden die Umsätze in der Autobranche vorerst wegbrechen. b) VW als größter Kunde der SHW AG streicht entgegen der aktuellen Aussage des SHW Vorstandsvorsitzenden zukünftig doch einige Aufträge, was den Umsatz der SHW AG dann vermutlich stärker drücken würde. c) es kommt zu einem globalen Aktiencrash, die Aktie der SHW AG würde ebenfalls kollabieren.
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Quellen:
1.)

2.)
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2016038062 , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr. Oben daraus Aussagen im Zitat entnommen.
3.)
4.)
5.)
Kontakt:
Die Smallcap-Trading GmbH vertreibt den Börsenbrief „dasHebeldepot“. Alle Transaktionen des 10.000 Euro Realdepots werden real an der Börse abgewickelt. Dabei werden alle Kauf- und Verkaufsabrechnungen unseres Onlinebrokers offengelegt. 100% Transparenz für alle Leserinnen und Leser. Der Börsenbrief erscheint täglich und kann volle 3 Wochen lang kostenlos getestet werden. Mehr Informationen unter www.dashebeldepot.de


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Redakteur: Boris Schulze

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